Zum Jahresende trifft es die Schweizer gleich doppelt hart: Denn nicht nur die Grundversicherung wird ab dem 01.Januar 2017 teurer. Jetzt folgte auch die zweite Hiobsbotschaft für alle, die sich bisher über einen Kollektivrabatt gefreut haben. Denn zum neuen Jahr werden auch die Kollektivrabatte gekürzt, oder sogar ganz gestrichen. Hilfe bietet das neue Vergleichstool von Knip.

Der Grund für die steigenden Preise: Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hat festgestellt, dass viele Zusatzversicherte Rabatte erhalten haben, die so nicht gerechtfertigt waren. Also hat die Finma bereits im Sommer 2016 strengere Regeln festgelegt, was die Vergabe und Höhe von Rabatten betrifft. Dies betrifft vor allem die Versicherten, die Kollektiv- oder Rahmenverträge haben.

Was sind Kollektivrabatte?

Kollektivrabatte bekommen Versicherte, wenn Firmen, Verbände, Vereine oder Gemeinden mit einer Krankenkasse besondere Kollektivverträge ausgehandelt haben. Die Angestellten und Mitglieder erhalten dann auf die Zusatzversicherung einen Rabatt, der bis zu 30 Prozent und mehr betragen kann. Möglich macht das die Masse an Personen eines Unternehmens, die alle die gleiche Zusatzversicherung erhalten.

Welche Konsequenzen hat das für meine Krankenversicherung?

Die neuen Regelungen der Finma bedeuten, dass Rabatte von mehr als 10 Prozent nur noch dann bewilligt werden, wenn die Krankenkassen nachweisen können, dass diese Versicherten auch wirklich niedrigere Kosten verursachen. Grünes Licht gibt es beispielsweise, wenn die Versicherten die Leistungen der Krankenkasse besonders selten in Anspruch nehmen. Allerdings erweist es sich natürlich als schwierig, diese Nachweise wirklich zu erbringen. Also werden die Kollektivrabatte reihenweise gekürzt oder gar gestrichen und die Prämien in der Zusatzversicherung steigen.

Viele Krankenkassen üben Kritik an den strengeren Richtlinien der Finanzmarktaufsicht und versuchen sich dagegen zu wehren. Schliesslich müsse ein freier Wettbewerb möglich sein, auch was die Vergabe von Rabatten betrifft. Aber die Finma hält stur dagegen. Ihre Begründung: Es sei gesetzlich festgelegt, dass in der Zusatzversicherung Tarife und Rabatte genehmigt werden müssen. Ausserdem seien die Rabatte sowieso viel zu hoch. Per Gesetz seien Rabatte nur dann genehmigt, wenn sie aufgrund tieferer Kosten gewährt würden. Ansonsten würden Versicherte ohne Kollektivrabatt im Extremfall die Prämien der anderen Versicherten querfinanzieren.

Was bedeutet dies für die Versicherten?

safe-moneyWer eine Zusatzversicherung hat oder gerne eine abschliessen würde, sollte sich also beeilen und jetzt noch über einen Wechsel der Versicherung nachdenken. Betroffene können je nach Krankenversicherung ihren Vertrag künden und so ihre Versicherung wechseln. Da die Zeit drängt, empfihlt Knip Interessierten sich zu melden.

Hilfe bietet Knip, denn die Versicherungsexperten stehen bei dieser Entscheidung und dem Wechsel gerne beratend zur Seite. Mit dem neuen Online-Tool kann man nicht nur alle Versicherungen in der Schweiz neutral und unabhängig miteinander vergleichen, sondern auch direkt wechseln und bis zu CHF 2’000.- sparen! Individuelle Fragen, etwa zu den Möglichkeiten von Zusatzversicherungen beantworten die Versicherungsexperten persönlich im Chat, per Email oder telefonisch.

Hier geht es zum Online-Rechner für den Krankenversicherungs-Verglich von Knip.