Schnell WhatsApp checken, kurz überprüfen ob die Wetter-App Sonne prognostiziert oder mit der Knip-App mal eben die Versicherung vergleichen und in einen günstigeren Tarif wechseln: Digitale Helfer begleiten und ständig und überall. Über 100 Mal greifen wir täglich zum Smartphone – im Durchschnitt. Doch wie steht es eigentlich um die Smartphone-Nutzung im Büro?


Kann der Chef ein „Handyverbot“ aussprechen?

Immerhin schuldet man ja seine Arbeitszeit dem Arbeitgeber, der einem dafür das Gehalt bezahlt. Aber was, wenn eine WhatsApp kommt oder man schnell mal per App auf das eigene Bankkonto schauen möchte? Kann der Chef ein „Handyverbot“ aussprechen?

Meeting? Handy leise stellen!

Meeting? Handy leise stellen!

Nun, auch für den digitalen Menschen, der das Smartphone immer im Anschlag hat gilt die alte Regel: Wer arbeitet, bekommt dafür Geld und muss dafür seine ganze Energie dem Job widmen. In der Freizeit kann man machen was man möchte, doch während der Dienstzeiten ist die private Nutzung des Smartphones eigentlich nicht erlaubt.

Denn auch wenn man „nur mal kurz“ den Kontostand per App checkt, so dauert das schnell seine vier, fünf Minuten – Zeit, die eigentlich dem Arbeitgeber gehört. Viele Arbeitgeber tolerieren aber die Smartphone-Nutzung, solange sie nicht überhand nimmt. Sprich‘ also am besten rechtzeitig mit deinem Chef, wie das Thema in der Firma geregelt ist.

Handy nur im Notfall?

Richtig ist auch: Strenge Chefs wissen das Gesetz auf ihrer Seite. Denn der Arbeitgeber kann nach dem Gesetz das Verhalten der Mitarbeiter festlegen, also auch die Handynutzung. Jedoch muss der Boss dabei die berechtigten Interessen der Mitarbeiter im Blick haben. In Notfällen also ist dann die Smartphone-Nutzung erlaubt.

Wer also einen wichtigen Arzttermin koordinieren muss, eine dringende Nachricht verschicken will oder einen echten Notfall hat, der darf natürlich zum Smartphone greifen – wenn nicht betriebliche Gründe dagegensprechen. Wer beispielsweise als Arzt im Krankenhaus oder als Flugbegleiter hoch oben in den Wolken arbeitet, für den kann der Chef natürlich ein eindeutiges und einschränkungsfreies Handyverbot festlegen.

Der Chef kann die Handynutzung verbieten

Generell gilt in der Praxis: Je lockerer das Unternehmen auftritt, desto entspannter wird vermutlich die Nutzung von Smartphone & Co gehandhabt. Aber auch wenn der Chef selbst oft aufs Handy schaut, sollte man selbst es nicht übertreiben. Wer beim Kaffeeholen kurz bei Facebook surft oder in der Zigarettenpause schnell in die Knip-App schaut um per Chat seinem Versicherungsexperten eine Frage zu stellen, der macht also alles richtig.

Unfair? Alle müssen gleichbehandelt werden!

Will der Chef ein bestimmtes Verhalten einschränken, dann muss er übrigens alle Mitarbeiter gleichstellen und darf keine Unterschiede machen, also beispielsweise Kollege A die Smartphone-Nutzung verbieten und Kollege B nicht. Rechtlich kann es für den Chef sogar eng werden, wenn er nach Sympathie die Mitarbeiter ungleich behandelt. Wenn nur der zum Handy greifen darf, der dem Vorgesetzten die Tasche trägt, dann wird es arbeitsrechtlich eng. Dann kann es sinnvoll sein, dass du mit einem Arbeitsrechtsexperten oder Anwalt sprichst. Möchtest du für solche Fälle eine Rechtschutzversicherung abschliessen, dann findest du mit der Knip-App die für dich passende Police!

Fazit

Gesetze hin, Bestimmungen her: Die juristische Seite ist immer nur ein Kriterium für den schlauen Umgang mit den digitalen Lifestyle-Gadgets des Alltags – man sollte auch wissen, wie man sie vernünftig nutzt. Mit unseren Tipps geht es ganz leicht.

So nutzt du die digitalen Helfer schlau – unsere Top 5 Tipps!

Knip Lifestyle-Tipp 1

Hinweistöne ausschalten

Ständig piept das Handy, wenn eine neue Nachricht eingeht? Das nervt nicht nur die Kollegen, sondern ist eine ständige Ablenkung und führt bestimmt nicht dazu, das du deine Arbeit besser erledigst.

Knip Lifestyle-Tipp 2

Smartphone-Knigge selbst gemacht

hands-coffee-smartphone-technologySchaffe für dich selbst Regeln für die Nutzung. Zum Beispiel: Morgens im Bus die Nachrichten checken ist okay. Dann nochmal in der Mittagspause und vielleicht einmal am Nachmittag. Das sollte reichen und du gewöhnst dich daran, nicht alle drei Minuten zum Handy zu greifen.

Knip Lifestyle-Tipp 3

Nutze Apps, die dir das Leben erleichtern

Apps wie Knip machen Sinn und sind echte Alltagshelfer. Mit der Knip-App verwaltest du alle deine Versicherungen digital, kannst einen Schaden mit dem Smartphone melden oder in einen günstigeren Tarif wechseln. Das spart dir nicht nur den Versicherungsordner zuhause, sondern viele andere Apps verschiedener Versicherung.

Knip Lifestyle-Tipp 4

Bye-Bye, Candy Crush!

Die zehnte Spiele-App und drei ganz ähnliche Nachrichten-Apps auf dem Handy? Viele Apps sind eher Ablenkungen, belasten deinen Speicher und machen es dir schwer, das wirklich wichtige zu finden. Mut zum Löschen! Mach Platz für Funktionen, die du brauchst und die dich unterstützen.

Knip Lifestyle-Tipp 5

Social Stress vermeiden

„FOMO“ ist ein neues Phänomen, das Forscher beschreiben und steht für „Fear of missing out“. Diese „Angst, etwas zu verpassen“ kannst du in den Griff kriegen. Reduziere Schritt für Schritt die Nutzung deiner Social Networks. Step 1: Schalte die Benachrichtigungen ausschaltest, die dir auf Startbildschirm zeigen, was es Neues gibt.

Also, entspann dich: Du wirst nichts verpassen!