Die Digitalisierung hat die Versicherungsbranche erfasst. Nicht jede Versicherung ist darauf vorbereitet. Knip-CEO Dennis Just beurteilt die Situation rational.

„Die Helsana scheint erkannt zu haben, dass grosses Potential in digitalen Angeboten steckt – das ist aus unserer Sicht zunächst positiv. Unsere Knip-Kunden sind diese digitalen Kunden, die hochinteressant sind für Versicherer und zu denen viele den Anschluss zu verlieren drohen. Daher kann man aktuell beobachten, wie seitens mancher Versicherer wie z.B. Helsana versucht wird, massiv Einfluss auf die freie Brokerwahl zu nehmen. Die Kunden werden durch gezielte Falschbehauptungen im Kundenanschreiben verunsichert, während gleichzeitig das hauseigene Portal auf verschiedensten Kanälen beworben wird. Dies ist alles andere als im Sinne der Kunden. Wir von Knip machen uns dafür stark, dass der Kunde entscheidet und nicht der Versicherer.“

Versicherungspolicen als Grundlage für die Brokerarbeit

Viele Kunden wollen lieber durch einen unabhängigen Broker beraten werden, als direkt vom Versicherer. Grundlage der Arbeit eines Brokers sind die Versicherungspolicen. Daher sind Versicherer auch verpflichtet, mandatierten Brokern die Policen zur Verfügung zu stellen. Die Helsana hat sich entschieden, dieser Verpflichtung ab sofort nicht mehr nachzukommen.

Keine gesundheitsrelevanten Daten

Es ist wichtig klarzustellen, dass kein Versicherer gesundheitsrelevante Daten mit Knip oder einem anderen Broker teilt – das ist eine Falschbehauptung seitens Helsana und führt zu unnötiger Verunsicherung auf Kundenseite.

Die Helsana lässt ausserdem ihre Produkte mehrheitlich über Broker vermitteln und bislang haben, soweit bekannt, nur von Knip vertretene Kunden ein Schreiben mit dieser Falschinformation erhalten. Das stärkt die Vermutung, dass hier gezielt die digitale Zielgruppe ins Visier genommen wurde.

Unabhängige Angebote vs. hauseigene Angebote

Helsana weist die Knip-Kunden in besagtem Schreiben darauf hin, dass sich diese direkt von Helsana beraten lassen können. Allerdings können Helsana-Berater auch nur hauseigene Produkte anbieten. Knip hingegen bietet versichererunabhängig Produkte an. Das Unternehmen ist bei der FINMA registriert und beschäftigt ein bestens ausgebildetes Beraterteam. Knip-Berater arbeiten nach Festgehalt und vergleichen unabhängig von Provisionen Preis und Leistung verschiedener Anbieter. Knip setzt sich dafür ein, dass Versicherer die Entscheidung für unabhängige Beratung seitens der Kunden respektieren. Nadine Peverelli, Country Managerin Schweiz bei Knip: „Unserer Erfahrung nach schätzen die meisten Versicherer die unabhängige Beratung seitens Knip und versuchen, über die Qualität ihrer Produkte zu punkten. Der Fall Helsana ist schon speziell, denn in der Regel sind Versicherer um ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Kunden bemüht.“