„Huch, der Winter ist da“. Das denken sich viele Autofahrer beim ersten Schnee. Mit diesen einfachen Lifehacks lässt sich die Wintertauglichkeit schnell überprüfen.

So geht’s mit 2 Franken: 

  1.  Nimm dir eine 2 Franken Münze
  2. Stecke die Münze in eine Rille deines Reifenprofils
    (zu empfehlen sind die äußeren Profilrillen, da diese am meisten abgenutzt werden)
  3. Falls der Sockel der Helvetia noch nicht sichtbar ist, genügt das Profil und weisst ungefähr 4mm Restprofil auf. Sprich du kannst deine 2 Franken für Süßes ausgeben.
  4. Ist der Sockel der Helvetia bereits zu sehen, hast du weniger als die empfohlene 4mm Mindestprofiltiefe, was im Winter schnell gefährlich werden kann. Das hat zur Folge, dass du diese 2 Franken und weiteres Geld, in ein neues Winterreifen-Set investieren musst.

Hinweis CH: In der Schweiz besteht keine gesetzliche Pflicht, das Auto im Winter mit Winterreifen auszurüsten. Der Fahrzeugführer ist jedoch verpflichtet, sein Fahrzeug in jeder Situation beherrschen zu können. Bei abgefahrenen Reifen die nicht die Mindestprofiltiefe haben, muss man mit einer Ordnungsbussenverordnung von 100 Franken rechen oder mit einem Führerausweisentzug von mindestens einem Monat. Möglich ist auch eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren wegen grober Fahrlässigkeit beziehungsweise dem Benutzen eines nicht-betriebssicheren Fahrzeuges. Wird wegen der ungeeigneten Ausrüstung des Fahrzeugs ein Unfall verursacht, kann die Versicherung deshalb Leistungen kürzen oder Regress (Rückzahlung) nehmen. Weitere Gründe dafür, dass die Versicherung nicht leistet, sind etwa:

  • Mangelnde Deckung: In der Kaskoversicherung gibt es diverse Unterschiede zwischen den Policen der einzelnen Versicherungen.
  • Unfallvoraussetzungen: Auch die Voraussetzungen unterscheiden sich, wenn es etwa darum geht, ob ein Schaden „fahrlässig“ oder aber „grob fahrlässig“ verursacht wurde.
  • Fehlendes Unfallprotokoll: Bei jedem Schadenfall wird ein Unfallprotokoll ausgefüllt (dieses Formular ist immer im Auto dabei). Dieses Protokoll wird der Versicherung weitergeleitet, sofern der Schadenfall gemeldet wird. Es lohnt sich immer, das Protokoll auszufüllen! Auf diesem Formular wird detailliert geschildert, was passiert ist (auch skizziert). Entweder man reicht das Protokoll der Versicherung ein oder man gibt es der Polizei ab, sofern die Polizei notwendig ist. Das Mitwirken des Versicherten ist verlangt, durch kontinuierliches nachfragen des aktuellen Bearbeitungs- und Sachstandes.

Mit dem mobilen Versicherungsmanager Knip (www.knip.ch) bekommst du einen Überblick über deine Versicherungen und kannst deine Policen überprüfen und optimieren lassen.

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