Interview mit Dennis Just auf Cash-Online.

Der Knip-Gründer im Gesprächüber Transparenz, Fairness und Versicherungen auf Augenhöhe.

Cash – Online Redaktion: Was genau leistet Knip? Können Sie uns Ihre Idee erläutern?

Dennis Just: Mit Knip machen wir für Kunden Versicherungen einfach, transparent und mobil. Heutzutage ist es doch so: mit Apps können wir umgehen, hier fühlen wir uns zuhause. Mit Knip bringen wir Versicherungen auf die Augenhöhe der Nutzer.

Mit der Knip-App kann ich auf einen Blick alle Kerninformationen zu meinen Versicherungen in der Übersicht sehen: Wie viel zahle ich in welchem Rhythmus, wann wurde ein Vertrag geschlossen und wann läuft er aus, usw. Zusätzlich ist die Police mit einem Klick in der App aufrufbar und ich habe bei Bedarf jederzeit Zugriff auf alle Details.

Die App ist im ersten Schritt dein mobiler Versicherungsordner, aufgeräumt, transparent und jederzeit verfügbar. Knip ist aber weit mehr als das. Wir haben ein kompetentes Beraterteam aus ausgebildeten Versicherungskaufleuten, die dank Festgehalt völlig unabhängig und ehrlich beraten. Provisionsfreie Beratung ist Teil unserer Philosophie. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich an der technischen Weiterentwicklung, um Versicherungsmanagement so intuitiv und transparent wie nur möglich zu machen.

Cash – Online Redaktion: Wie kam es zu der Idee, die App zu entwickeln?

Dennis Just: Unser ganzes Leben findet schon mobil statt. Wir buchen Flüge und Hotels, bestellen Essen, bezahlen Parktickets, ich kann die Liste beliebig fortsetzen. Selbst Bankgeschäfte und Bezahlvorgänge werden per Handy abgewickelt. Es ist zur Normalität geworden. Nur in der Versicherungsbranche gab es noch eine große Lücke.

Daher sind auch Versicherungen gerade für die jüngere Generation so ein unbeliebtes Thema. Es erscheint zu komplex, zu zeitaufwendig, passt nicht in den Lebensrhythmus. Mit der App holen wir diese Kunden ab und bieten ihnen eine unkomplizierte Lösung.

Die Generation Smartphone lässt sich nicht mehr vom Vertreter den Teppich zuhause saugen, wir lesen Produkt-Reviews, schauen Youtube-Videos, bestellen online oder per App.

Bei Versicherungen gilt das gleiche Prinzip. Wir laden nicht mehr den Makler zu Kaffee und Keksen ein und setzen uns zuhause hin, um Ordner zu wälzen. Heute läuft das anders; während man in der Bahn sitzt oder an der Haltestelle wartet, da klickt man sich schon mal durch seine Apps und kann tote Zeit nutzen und schnell eine Anfrage schicken. Für uns muss der Kunde keine Zeit einplanen, keine Öffnungszeiten beachten oder Termine blocken, mit der App passen wir uns dem User an. Sie glauben nicht, wie viele Knip-User mir erzählen, dass sie dank unserer App das erste Mal überhaupt ihre Policen gelesen haben.

Cash – Online Redaktion: Was müssen Verbraucher tun, um die App zu nutzen?

Dennis Just: Die App und der Service von Knip sind komplett kostenfrei und die Anmeldung dauert keine zwei Minuten. Nutzer können sich die App ganz leicht für iOS im App Store und für Android im Google Play Store herunterladen.

Per SMS erhält der Kunde einen Bestätigungscode, den er in der App eingeben muss, um sich zu verifizieren. Dann wählt er aus einer Liste die Gesellschaften aus, bei denen er eine Versicherung abgeschlossen hat aus. Dafür braucht er keine Vertragsnummer, Tarife oder sonstiges. Es reicht zu wissen, bei welcher Versicherungsgesellschaft man Verträge hat. Dann nur noch Stammdaten eingeben, also Name, Geburtsdatum, Adresse und E-Mail-Adresse.

Mit einer digitalen Unterschrift – also mit dem Finger per Touchscreen – wird Knip als Makler beauftragt. Wir holen dann für den Kunden bei den Gesellschaften seine Versicherungsscheine ein und stellen sie in der App dar. Dies kann schon mal ein, zwei Wochen dauern, passiert aber komplett im Hintergrund. Der Kunde selbst muss dafür nichts tun. Wir informieren ihn per SMS, wenn der Vorgang abgeschlossen ist und alle Versicherungen in der App sind. Jetzt da alle Infos vorliegen, kann es auch mit der Beratung und falls sinnvoll mit Tarifwechseln weitergehen.

Da Maklermandate exklusiv vergeben werden, sind frühere Makler eines Kunden dann nicht mehr für ihn zuständig. Knip wird also der persönlicher Berater und Makler.

Cash – Online Redaktion: Wie finanziert sich Knip?

Dennis Just: Knip als Unternehmen bekommt eine Managementgebühr für die Verwaltung von Kundenpolicen; bei Abschluss einer neuen Versicherung auch eine Abschlussprovision. Unsere Berater hingegen bekommen ein festes Gehalt und keinerlei Provision. So stellen wir sicher, dass sie ihr volles Know-How einsetzen, um das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis im Sinne des Kunden zu finden – ohne durch Provisionen beeinflusst zu werden.

Jetzt Knip App kostenlos downloaden:

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