Die Gadgets und Must-Haves aus den 90ern waren teils gross, schwer und extrem auffällig. Bist du auch aus der Generation Y (1977–1998)? Dann sind dir diese Babies auf jedenfall bekannt. Eine Zeitreise.

Der tragbarer Kassettenrekorder – landläufig auch bekannt als Walkman (ursprünglich Produkt der Firma Sony). Sie haben die Busfahrt, die grosse Pause in der Schule und den Heimweg angenehmer gestaltet … Solange die Batterie mitgespielt hat. Sobald 2Pac Hiddin up geleiert hat, war dann aber Schluss mit lustig und cool. Der ständige Nachschub an Batterien hinterliess auf Dauer auch ein leeres Portemonnaie.

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Spotify – Die geniale Möglichkeit, sich die aktuellste Musik anzuhören, ohne auch nur einen Cent dafür zu zahlen. Das kostenfreie Abonnement von Spotify hat den Nachteil, dass man alle 30 Minuten eine Werbung hören muss. Aber wenn du die 30 Sekunden als störend empfindest, besteht die Möglichkeit, über ein Upgrade von 8,- € im Monat die werbefreien Streams anzuhören.

Aber mal im Ernst, dieses Manko nimmt man als Kind der 90er doch mit Links hin.

Navigation  – Der Führerschein in der Tasche, die erste Karre gekauft, und ab ging’s in die grosse weite Welt – und mit im Gepäck stets der berühmte TomTom. Wenn man das Pech hatte, ein altes Modell zu besitzen, stand man dann des Öfteren mal im Wald und wusste nicht mehr, wohin. Meist nannte er einem die Ausfahrt erst dann, wenn sie gerade an einem vorbeigezogen war. Wenn der Empfang schlecht war, war auch ein Standbild über Minuten möglich. Ein Streit zwischen Fahrer und Beifahrer war somit selten vermeidbar und das Abenteuer hatte bereits beim Losfahren seinen emotionalen Höhepunkt erreicht.

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Maps – “Welche Route möchtest du wählen?” – “Eine aktuelle Meldung betrifft deine Route, möchtest du eine Ausweichroute verwenden?” – Noch mehr Komfort ist doch gar nicht mehr möglich. Man kann sich ganz entspannt auf die Strasse konzentrieren. Und wenn es dann mal mit dem Beifahrer kracht, liegt das ausschliesslich an einem selbst!

Die Auskunft 11880 – Die Werbung mit Verona (damals noch Feldbusch), hat uns ein Stück flexibler gemacht. Hattest du eine Frage, konntest du das Denken jemand anderem übergeben. Ob letztendlich was Gescheites dabei rumkam, war nicht immer sicher. Doch eins war klar: Der Anruf pro Minute war teuer und die Stimme am anderen Ende der Leitung extrem langsam.

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Siri – Ein Hoch auf Siri, die stets freundlich ist, keinen Akzent spricht, wenn du es nicht unbedingt willst, und dir schnell und kostenlos das Denken abnimmt. Meist kommt eine perfekte Antwort dabei raus. Und wenn nicht, dann solltest du nochmal selbst etwas an deiner Aussprache ändern.

SMS – 170 Zeichen für ca. 0,40 € pro SMS um eine Nachricht zu verschicken. Man hat abgekürzt wo es nur ging, um so wenige SMS wie möglich zu verschicken, denn das Guthaben musste ja noch den ganzen Monat reichen. Und dann kam die Flatrate! Man vergass fast, wie sich die eigenen Freunde anhören, da man nur noch gesimst hat. Doch Bilder verschicken, das ging damals noch nicht.

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Whatsapp – Mit Whatsapp fing die Smartphone-Sucht an. Verschicken soviel du willst. OMG und dann noch Sprachnotizen. Es fehlt nur noch, dass wir irgendwann Düfte verschicken können. Wann hast du zum letzten Mal eine SMS geschrieben?

Videothek – so etwas wie der Vorreiter des Punkt-Punkt-Punkt Sharing Prinzips. Statt sich selbst einen Film zu kaufen, lieh man ihn sich einfach aus. Nimmt eh nur Platz weg in der Wohnung. Sonntagabend war der beliebteste Tag in der Woche, um dem öden TV Programm zu entkommen. Wäre da nicht das ungemütliche Abgeben. Die Pfennigfuchse machten das noch am selben Abend … grrrr und die Gemütlichen schoben das immer weiter vor sich hin. Dann kam die fette Rechnung. Da hätte man sich den Film dann doch selbst kaufen können.

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Netflix – Kein Rausgehen oder Zurückbringen mehr, sondern einfach von der Couch oder wo auch immer du mobil bist, auswählen, was du sehen willst. Keine Möglichkeit, das Abgeben zu vergessen. Du wählt das Programm aus und das war’s. Für ca. 12,- € monatlich. Jederzeit kündbar.

Und zu guter letzt unsere Innovation und unser Beitrag zur mobilen Zukunft.

Versicherungsordner – Alles an einem Ort, schön sortiert und er dient super als Staubfänger. Zu Anfang pflegt man die Ordnung, doch das nimmt von mal zu mal immer mehr ab. Irgendwann heftet man alles nur noch halbherzig nach oben ab und verliert den chronologischen Überblick. Es nimmt einem Platz weg im Raum, den man schöner nutzen könnte. Die Hälfte der Unterlagen versteht man nicht und es kommen einem mehr Fragen auf als zuvor. Und wenn es darauf ankommt, dass man die Unterlagen schnell zur Hand hat, liegen sie zuhause und man kommt so schnell nicht dran von unterwegs.

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Knip – Kein Staubfänger, kein Platzverschwender und das Beste: Es ist immer griffbereit. Du kannst von Überall aus drauf zugreifen, wenn der Fall der Fälle eintrifft. Hinzu kommt, es kostet nix und bei Fragen kann man problemlos die Mitarbeiter kontaktieren, die einem schnell, einfach und auf den Punkt alles erklären. 

Lang lebe die mobile Zukunft.

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